Das CJD - Die Chancengeber CJD Heinrichstift Hohenleuben

„Wir bleiben zu Hause“ heißt es auch im CJD Heinrichstift Hohenleuben

27.03.2020 CJD Hohenleuben « zur Übersicht

Auch für die Kinder und Jugendlichen des CJD Heinrichstift heißt es momentan „Wir bleiben zu Hause“. Der Umgang mit der Corona-Pandemie stellt die Bewohner und Mitarbeitenden derzeit vor erhebliche Herausforderungen. Weil die Schulen vorübergehend geschlossen wurden, sind die Bewohner nun die ganze Zeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung.

Alle Kinder und Jugendlichen kennen die neuen Regeln und setzen sie um. Gemeinsam mit ihren Begleitern achten sie sorgfältig auf die Einhaltung der strengen Hygieneregeln. Um soziale Kontakte auf das Nötigste einzuschränken, bleiben die Gruppen nun unter sich. Das Gelände wird nur noch selten verlassen und wenn, dann nur zu zweit für Einkäufe, Arztbesuche, Spaziergänge oder Radtouren.
 
Auch der Alltag im Internat muss sich neu gestalten. „Vormittags gibt es eine schulähnliche Situation, in der alle Zeit haben, ihre Aufgaben zu lösen. Für den Nachmittag haben wir einige neue Angebote geschaffen. Bei Außeneinsätzen im Garten und auf dem weitläufigen Gelände können alle abschalten und den Kopf freibekommen“, berichtet der pädagogische Leiter Florian Bogdanow. „In den Abendstunden wird zurzeit der Billardraum gerne genutzt.“

Die Mitarbeitenden des CJD Heinrichstift Hohenleuben sind in Zeiten des Coronavirus besonders stark gefordert. Mehrarbeit steht auf der Tagesordnung, weil die Erzieher nun zusätzlich auch vormittags für die Bewohner da sind. „Dafür wurden Dienstpläne geändert. Wir wollen den Kolleginnen und Kollegen durch eine gut strukturierte Personalplanung trotzdem die Möglichkeit für Auszeiten geben, um neue Kraft zu tanken“, erklärt Florian Bogdanow.

Diese Woche haben sich die Kinder und Jugendlichen aus Haus II etwas Besonderes einfallen lassen, um ihren Erziehern Danke zu sagen. Ein selbstgebasteltes Plakat mit Unterschriften hat das ganze Team sehr gerührt. Diese Geste zeigt die Verbundenheit der Bewohner mit ihren Begleitern, die auf eine gewisse Art und Weise in dieser Zeit noch näher zusammenrücken.