Das CJD - Die Chancengeber CJD Heinrichstift Hohenleuben

Wo gibt's denn sowas? Urlaub, wo Häuser auf dem Kopf stehen

02.09.2019 CJD Hohenleuben « zur Übersicht

Für die Kinder und Jugendlichen aus dem CJD Heinrichstift Hohenleuben gab es im Sommer viel zu erleben. Hier gibt es ein paar Berichte von den jungen Leuten höchstpersönlich.


Die Ferienfreizeit der IG I ging vom 07.07.-12.07.2019 in den Bayrischen Wald nach Zandt. Wir, Leon, Paul, Phillip, Antonio, Lucas und Martin, waren gemeinsam mit unseren Betreuern Herrn Wolf und Herrn Pohl in einem Ferienhaus untergebracht. Wir haben in den sechs Tagen viel erlebt. Am ersten Tag ging es zu einem Waldwipfelweg. In luftiger Höhe konnten wir den Lebensraum Wald aus einer ganz anderen Perspektive erleben und haben viel über den Wald und seine Bewohner gelernt. Außerdem gab es in der „Höhle der Illusionen“ optische Phänomene zu entdecken. Gleich daneben stand das „Haus am Kopf“. In diesem Haus, das völlig auf dem Kopf bzw. Dach steht, ist einfach alles völlig verdreht. Unser Wahrnehmungssystem ist beim Betreten des Hauses ganz schön ins Schleudern geraten. Am Abend konnten wir beim Bauern im Stall mit helfen und uns anschließend im Teich erfrischen.
Morgens haben wir uns frische Milch vom Bauernhof gekauft, das war richtig lecker. Anschließend sind wir auf der Donau Schiff gefahren. Von Regensburg aus ging es zur Walhalla. Die vielen Stufen waren sehr anstrengend. Für die herrliche Aussicht über das Donautal hat sich der Aufwand jedoch gelohnt.
An den nächsten Tagen ging es noch in eine Glasbläserei, in der wir uns selber ein Bewässerungsballon geblasen haben, und in einen Erlebnispark. Dort gab es Geschicklichkeitsspiele, Reifenrutschen und eine Sommerrodelbahn.


Für sechs Jugendliche aus der IG III ging es vom 29.07. – 02.08.2019 in das „Feriendorf am Hohen Bogen“ nach Arrach, OT Kummersdorf, im Bayerischen Wald. Wir bewohnten mit Herrn J. Arnold und Frau Müller ein Haus mit zwei Gästewohnungen und eine separate Ferienwohnung. Zu Beginn besuchten wir den Freizeitpark St. Englmar mit Achterbahn und Sommerrodelbahn. Des Weiteren waren wir im Glasdorf „Weinfurtner“ und konnten beim Glasblasen zuschauen. Ebenfalls besuchten wir den Glasort Bodenmais. An diesem Tag waren wir auch noch in einem Bayrischen Dorfgasthof schön Kaffeetrinken.
An einem anderen Tag fuhren wir zum „Großen Arber“, dem höchsten Berg des Bayerischen Waldes (mit 1.456 m). Hinauf ging es mit der Arber-Gondelbahn, hinunter wurde gelaufen. Auf dem Gipfel des Großen Arber erlebten wir hautnah einen Rettungshubschrauber-Einsatz der ADAC Rettungswacht nachdem zwei Wanderer abgestürzt waren.
Am Tag der Abreise leisteten wir uns ein üppiges amerikanisches Frühstück in einem Burger-Restaurant in Bad Kötzting, dem nächstgelegenen größeren Ort. Kurz vor der Ankunft ließen wir uns in „Pieschel’s Eisdiele“ in Treuen im Vogtland noch ein Eis schmecken. Am Nachmittag kamen wir gut in Hohenleuben an.


Am 17.08.19 sind 7 Jugendlichen der IG III/IV zusammen mit Herrn J. Arnold im Besucherbergwerk in Mühlwand bei Reichenbach im Vogtland auf Entdeckungstour gegangen. Bei einem knapp halbstündigen unterirdischen Rundgang erleben wir einen typischen Bergbau des 18. Jahrhunderts. Dort wurden bis ca. 1827 Ockerfarbe und Alaun (ein einstmals hochgeschätztes und teures schwefelsaures Salz) abgebaut. Die Stollen waren verschüttet und wurden wieder freigelegt. Von ca. 10 km Untertagestrecke sind heute nur noch 500 m begehbar. Auch dieser Ausflug nach Mühlwald war ein sehr schönes Erlebnis.